Wenn der Weg nicht mehr stimmt ist die Chairperson gefordert

Zum Umgang mit Störungen, Konflikten und Krisen


A3 - Aufbauseminar Wiesbaden Naurod

Das Verständnis von Störungen, Konflikten und Krisen als wichtiger Hinweis für die Entwicklung von Gruppenprozessen sowie für die persönliche Entwicklung jedes Einzelnen ist ein Wesensmerkmal der TZI. Dies soll im Kurs erfahren und gelehrt werden.

„Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit. Und neues Leben blüht aus den Ruinen.“ (F. v. Schiller)

Störungen, Konflikte und Krisen zeigen mir, dass der Weg, den ich eingeschlagen habe, nicht mehr der richtige ist. Ich bin gezwungen umzudenken und mich neu auszurichten. Das geht meist nicht ohne Schmerz und Verlust. Doch wandlungsfähig ist nur der, der offen für Neues ist und auch in der Lage, neue Wege mit Entschiedenheit und in Verantwortung für sich und andere zu verfolgen.

In diesem Kurs setzten wir uns mit folgenden Aspekten auseinander:

  • Welche Gefühle und Gedanken werden bei mir ausgelöst, wenn „das Alte stürzt“
  • Welche Widerstände gegen und Ressourcen für Wandlung kann ich in mir selbst, bei den anderen Beteiligten und im betroffenen „System“ entdecken?
  • Welche „Blüten“ für „neues Leben“ entdecke ich in den Ruinen, wenn ich aus veränderter Perspektive auf zunächst negative Zuspitzungen schaue?
  • Welchen Beitrag kann die Haltung und Methode der Themenzentrierte Interaktion (TZI) dabei leisten?

Es kann in gleicher Weise um berufliche und/oder private Beziehungen und Kontexte gehen, auf die wir gemeinsam blicken.

Auf Basis der TZI arbeiten wir mit vielfältigen Methoden, u. a. aus der Kunst- und Gestaltungstherapie, dem Inneren Team, systemischen Aufstellungen.

Es kann bei Bedarf ins Englische übersetzt werden.